PvE Events sind ein wesentlicher Aspekt der Gameplay-Mechaniken von Deadside und bieten Spielern sowohl eine Herausforderung als auch eine Belohnung. Es gibt verschiedene Arten von Events mit einer weiten Bandbreite an Schwierigkeitsgraden. Meistens geht es darum, KI-Gegner zu besiegen, während bei es anderen darum geht, schnell an die frei verfügbare Beute zu kommen. Ein Großteil eurer Spielzeit wird also darin bestehen, euch auf diese Events zu konzentrieren, denn dadurch kommt man am schnellsten an gute Ausrüstung, Waffen, Geld und verschiedene andere nützliche Dinge. Das bedeutet aber auch, dass es dort sehr häufig zu PVP-Kämpfen kommt, da ihr sehr wahrscheinlich nicht die einzigen seid, die es auf die Beute abgesehen haben. Es ist also sehr ratsam sich zu überlegen, ob und welchem Risiko man sich aussetzen möchte, denn nicht nur andere Spieler stellen eine Gefahr da, die Events an sich sind teilweise schwer zu lösen, wenn die KI sehr stark oder das Gelände/Areal sehr ungünstig ist. Wenn man auf einem PVP-Server spielt, sind andere Spieler ein sehr wichtiger - weil viel unberechenbarerer - Faktor. Aber das Risiko lohnt sich. Diese Events sind der beste, wenn nicht gar der einzige Weg, an hochwertige Ausrüstung und Waffen zu kommen, je nachdem, welcher Art und wie schwierig er ist.
Events tauchen abhängig von verschiedenen Faktoren auf der Karte auf. Auf den meisten Servern ist die Anzahl der Events abhängig von der Anzahl der Spieler, die aktuell auf dem Server sind. Wenn also nur 10-15 Spieler da sind werden nicht so viele erscheinen wie bei einem vollen Server (aktuell maximal 50 Spieler). Betreiber privater Server haben die Möglichkeit, das zu ändern. Falls ihr also auf einem privaten Server spielt, kann das unter Umständen gar nicht zutreffen. Auf offiziellen Servern ist es jedoch immer so, da diese nicht von Admins betreut werden.
Wenn ein neuer Event spawnt passieren drei Dinge. Zunächst gibt es einen Signalton und dann erscheint in der oberen linken Ecke eine Mitteilung. Dadurch erfahrt ihr, welcher Art der Event ist. Zum Beispiel: “Neue Mission verfügbar”. Die Mitteilung ist zusätzlich unterschiedlich farblich markiert um schnell einordnen zu können, worum es sich handelt. Ein kleines quadratisches Kästchen wird mit angezeigt, das meistens rot oder gelb ist. Die Anzeige “Neue Sektoraktivität” ist aber nicht nur auf Events beschränkt. Zum Beispiel erscheint eine Benachrichtigung mit einem grünen Kästchen, wenn man die Safe Zone betritt. Zusätzlich werden diese Nachrichten im Chat angezeigt. Falls man als den ersten Hinweis verpasst hat, kann man dort noch mal nachschauen. Zusätzlich werden Events noch auf der Karte angezeigt (Taste “M”):
Wenn ein Event beendet ist, wird oben links eine Nachricht angezeigt, dass dieser nicht mehr verfügbar ist, also die Mission also nicht abgeschlossen wurde. Ebenso wird angezeigt, wenn eine Mission abgeschlossen oder der Konvoikoffer abgegeben wurde.
In Deadside gibt es aktuell verschiedene Arten von Events, weitere werden folgen. Untenstehend ist eine einfache Übersicht. Für weitere Details klickt bitte auf die entsprechenden Links.

Missionen:
Es gibt vier verschiedene Arten von Missionen. Einfache Missionen, Mittlere Missionen, Schwere Missionen und Epische Missionen. Sie funktionieren im Prinzip alle gleich, der einzige Unterschied ist die Schwierigkeit und die Belohnung, die man bei Abschluss bekommt. Das Ziel ist sehr einfach: Töte jeden KI-Gegner.
Sobald der letzte Verteidiger tot ist, wird eine große grüne Kiste markiert und freigeschaltet und man kann sich dann aus ihr die Sachen holen, die man benötigt.

Ladungen:
Ein Hubschrauber fliegt über die Karte und lässt eine Kiste fallen. Diese wird auf der Karte markiert und das Ziel ist es, möglichst schnell dorthin zu kommen und als erster die Beute abzugreifen. Dabei handelt es sich in der Regel um mittel- bis hochwertige Sachen.

Hubschrauberabsturz:
Ein abgestürtzter Hubschrauber und 3-5 schwer bewaffnete Wachen erscheinen auf der Karte. Diese Wachen sind äußerst gefährlich und einige der stärksten KI-Gegner im Spiel. Unter dem linken Flügel des Hubschraubers steht eine kleine grüne Kiste mit sehr gutem Loot. Hubschrauberabstürze sind gewöhnlich immer im freien Gelände und deshalb äusserst riskant.

Konvoi:
Eine Gruppe von Soldaten ein schwer bewaffneter Anführer tauchen auf der Karte auf und patrouillieren umher. Die Soldaten an sich sind nicht das Problem, der Anführer allerdings ist mit Sicherheit der schwerste Gegner im Spiel. Es gibt zwei unterschiedliche Anführertypen: Einer trägt eine schwere Sturmweste und ist mit einer MG36 bewaffnet, der andere trägt einen Ghillie-Anzug und ist entweder mit einer VSD oder Mosin bewaffnet. Sobald der Anführer getötet ist, lässt er einen gelben Koffer fallen. Auf der Karte wird mit einem großen gelben Kreis angezeigt, wo in etwa sich der Koffer befindet. Wenn man ihn also aufnimmt und sich bewegt, folgt auch der Kreis. Um den Koffer zu öffnen, muss man ihn zu einem Händler bringen. Im Koffer befinden sich immer Waffenaufsätze und es ist der einzige Weg an M3-Mündungsbremsen zu kommen.

Fahrender Händler:
Dies ist der einzige Event, der keine Beute als Belohnung hat. Stattdessen bietet dieser Händler, der fast überall auf der Karte auftauchen kann, besser Dinge an als die in den Safe Zones. Es gibt zwei Arten von Fahrenden Händlern. Der Ausrüstungshändler hat hochwertigen Körperschutz und Rucksäcke im Angebot (wie etwa den begehrten Stalker-Rucksack) und zahlt für Ausrüstungsgegenstände doppelt soviel wie die normalen Händler. Der Waffenhändler hingegen verkauft alle Waffen sowie einige Waffenaufsätze, allerdings zu einem sehr hohen Preis. Ausgeglichen wird das dadurch, dass er auch den doppelten Preis zahlt, falls man etwas verkaufen möchte. Kleidung und weitere Ausrüstung kann dort ebenso verkauft werden, allerdings zum gleichen Preis wie in einer Safe Zone. Beachtet aber: Ein Fahrender Händler hat/ist keine Safe Zone. Es ist also sehr riskant, ihn aufzusuchen, weil man sich selten sicher sein kann, dass nicht im Busch jemand lauert, der nur darauf wartet, dass jemand vollbepackt zum Händler geht um ordentlich Geld zu machen.